Die Spanische Flora und Fauna
Die Flora und Fauna Spaniens sind gut an das jeweilige Klima angepasst. So sind beispielsweise auf den höheren Bergen, wie den Pyrenäen, völlig andere Tiere und Pflanzen angesiedelt als in den milden Küstenregionen. Denn hier erwartet die Fauna und Flora das ganze Jahr über gleich bleibend warmes und meist feuchtes Wetter.
Eine Besonderheit sind die Kanarischen Inseln. Durch ihre besondere Lage, weitab vom Spanischen Festland, südwestlich von Marokko im Atlantik unterscheidet sich die Tier- und Pflanzenwelt gänzlich.
Die Flora Spaniens setzt sich beispielsweise aus Farnen, Heidekraut, aber auch Pinien und Eukalyptusbäumen in dem reich bewaldeten Land zusammen.
In den Bergen herrscht hingegen eher eine Vegetation vor, die mit der Fauna hierzulande vergleichbar ist. In besonders ariden Regionen Spaniens besteht die eher spärliche Fauna größtenteils aus trocken-resistenten Sträuchern, die oft dornenbesetzt oder sehr dickblättrig sind, um das wenige Wasser zu speichern. Hier hat sich die Natur den Gegebenheiten angepasst.
Besonders im Landesinneren gibt es viele Naturschutzgebiete, in denen besonders die zahlreichen Vogelarten interessant sind. Denn viele Vogelschwärme, die auf der Durchreise in wärmere Regionen sind, machen hier Halt.
Zwischen kargen Sträuchern und auf warmen Steinen trifft man überall Eidechsen an, und auch die Fischbestände sind nicht nur im Meer, sondern auch in Flüssen und Seen Spaniens sehr zahlreich.
Selbst größere Säugetiere hat die Fauna Spaniens zu bieten. So leben hier neben dem sehr seltenen Luchs auch Wolf, Wildkatze, Hirsch und Bergziege.




