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Samstag, 31.07.2010
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Die Bevölkerung Spaniens

Die Spanische Bevölkerung wächst ständig. Wenn andere westliche Länder mit einem Bevölkerungsschrumpfen zu kämpfen haben, wächst die Zahl der Spanier.

Das hat aber auch mit der wachsenden Zahl der Einwanderer zu tun. Spanien und seine ehemaligen Kolonien in Süd- und Lateinamerika haben immer noch eine enge Verbindung zu einander. So erkennt Spanien Bürger aus diesen Staaten relativ schnell und einfach als Spanier an.

Im Jahr lag die Bevölkerungszahl bei 40,5 Millionen. Die letzten Zahlen aus dem Jahr 2008 weisen 46 Millionen aus.

Die Lebenserwartung liegt in Spanien bei 79,7 Jahren. Männer werden im Durchschnitt 76,3 Jahre alt, Frauen dagegen 83. 16,7 % der Bevölkerung ist älter als 65 Jahre.

In Spanien wird überwiegend Kastilisch, Katalanisch und Galicisch sowie Baskisch gesprochen. Das Kastellan ist im gesamten Staatsgebiet Amtssprache, während die anderen drei Sprachen in den entsprechenden Autonomen Gemeinschaften diesen Status genießen.

Ferner ist in der Autonomen Gemeinschaft Valencia eine Variation des Katalanischen, Valencianisch, auf den Balearen eine weitere lokale Variante des Katalanischen, das Mallorquinische, und in Teilen des Territoriums von Navarra Baskisch kooffizielle Amtssprache. Im Val d’Aran hat Aranesisch, eine Variante des Gascognischen, offiziellen Status. Daneben existieren einige Minderheitensprachen, welche von einer geringen Anzahl von Menschen gesprochen werden und nicht den Status einer Amtssprache haben. Zu diesen zählt Asturleonesisch und Aragonesisch.

Quelle: wikipedia

Während der Urlaubssaison arbeiten in den Tourismusregionen auch Saisonarbeiter aus Deutschland und Polen, vielfach auch Südamerikaner. In einigen Tourismusregionen wie der Costa Blanca oder der Costa del Sol sind vergleichsweise viele Deutsche und Engländer dauerhaft ansässig.

Als Fremdsprachen werden meist Englisch und Französisch gesprochen. Jüngere Spanier sprechen als Fremdsprache zumeist Englisch, Ältere eher Französisch.

Zu den Minderheiten des Landes zählen vor allem die "Gitanos" (die spanischen Roma), die etwa seit dem 16. Jahrhundert nach Spanien einwanderten. Heute leben in Spanien etwa 600.000–800.000 Gitanos. Die spanischen Roma sind vor allem in Großstädten wie Madrid, Barcelona, Valencia oder Sevilla beheimatet. Sie brachten einige weltbekannte Stars hervor, z. B. den Sänger Camarón de la Isla oder den Fußballspieler José Antonio Reyes. Vor allem in der spanischen Musik-Szene, speziell dem Flamenco, sind viele Roma zu nennen.

Spanien wies lange Zeit nur geringe Zuwanderungszahlen auf. Erst in den letzten Jahren hat eine stark ansteigende Immigration zu einem Bevölkerungsanstieg von rund fünf Millionen Einwohnern geführt.

Die Zahl der in Spanien lebenden Ausländer liegt bei 5,22 Millionen, was 11,3% der Gesamtbevölkerung entspricht, von denen 2,1 Mio. Staatsbürger anderer EU-Länder sind.