Die Kanarischen Inseln
Die Kanarischen Inseln (span.: Islas Canarias) sind eine geographisch zu Afrika, politisch aber zu Spanien gehörende Inselgruppe im Atlantik – etwa 100 bis 500 Kilometer westlich des südlichen Marokko gelegen. Sie bilden eine der siebzehn Autonomen Gemeinschaften Spaniens.
Die Kanarischen Inseln liegen im Atlantik in einer geographischen Region, die als Makaronesien bezeichnet wird. Dazu zählen auch die Kapverden, die Azoren, das Madeira-Archipel und die Ilhas Selvagens. Die Kanaren befinden sich zwischen 1.028 und 1.483 Kilometer vom Mutterland Spanien (Kap Trafalgar) entfernt, auf gleicher Höhe mit beispielsweise der Sahara, Kuwait und Florida.
Die Kanaren bestehen aus sieben Hauptinseln: Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, La Palma und El Hierro. Außerdem gehören zu den Kanaren die sechs Nebeninseln: Alegranza, Graciosa, Montaña Clara, Lobos, Roque del Este und Roque del Oeste. Einige kleinere unbewohnte Felsinseln sind Anaga, Salmor und Garachico. Der höchste Berg der Kanarischen Inseln ist der 3.718 Meter hohe Pico del Teide. Er liegt auf der Insel Teneriffa und ist gleichzeitig Spaniens höchste Erhebung.
Verwaltung
Die autonome Region besteht aus zwei Provinzen.
Die eine ist Santa Cruz de Tenerife, besteht aus den Inseln Teneriffa, La Palma, el Hierro und la Gomera und hat Santa Cruz de Tenerife als Hauptstadt.
Die andere ist Las Palmas (mit den Inseln Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura) mit der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria. weiterlesen...
Gastronomie und Küche
Die Einheimischen dieser Inseln sind edelmütige, freundliche und fröhliche Menschen mit tiefverwurzelten Bräuchen, was besonders in der Landesküche zu spüren ist.
Die Tradition der kanarischen Ureinwohner, den Guanches, haben einfache, nahrhafte und äußerst leckere Gerichte hervorgebracht. Die kanarische Küche zeichnet sich durch ihre Einfachheit aus. weiterlesen...
Informationen zur Region
| Verwaltungssitz: | Las Palmas und Santa Cruz |
| Präsident: | Paulino Rivero Baute (CC) |
| Fläche: | 7.446,95 km² |
| Einwohnerzahl: | 2.075.968 |
| Bevölker.-dichte: | 278,77 Einw./km² |
| Autonom seit: | 16.08.1982 |
| Amtssprache: | Spanisch |
Geografie / Klima
Die Kanarischen Inseln liegen im Atlantik vor der nordafrikanischen Küste. Diese autonome Region besteht aus sieben großen Inseln: Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, la Gomera und el Hierro sowie weiteren kleinen Inseln, zu denen u.a. Graciosa, Alegranza und Lobos gehören.
Die Küsten sind im Allgemeinen zackig mit ausgedehnten, von Riffs geschützten Sandstränden, Kaps und tiefen Buchten. Nichts desto trotz dominieren in einigen Gegenden, etwa der West- und Nordküste Gran Canarias, Steilküsten und abschüssige Gebiete. weiterlesen...
Geschichte
Die Geschichte der Kanarischen unterscheidet sich schon aus geografischen Gründen stark von denen der anderen spanischen Regionen auf der iberischen Halbinsel.
Über die erste Besiedelung der Kanaren ist zeitlich nichts bekannt. Es gibt viele Vermutungen und Hinweise, dass es sich um Berberstämme aus Nordafrika handeln könnte. Die aktenkundig belegbare Geschichte der Kanarischen Inseln beginnt erst mit der Eroberung des Archipels durch den Normannen Jean de Béthencourt Anfang des 15. Jahrhunderts. Ab hier beginnt auch die offizielle Geschichtsschreibung.
Béthencourt wurde vom kastilischen König Heinrich III. unter dem Deckmantel christlicher Mission, aber doch eher aus wirtschaftlichem Interesse, auf die Kanaren geschickt. weiterlesen...







