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Samstag, 31.07.2010
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Die Autonome Region Andalusien

Die südlichste Provinz Spaniens ist mit warmen Stränden und Schnee auf der Sierra Nevada reich an Kontrasten.

Einst bitterarm, konnte sich die Region durch Obst- und Gemüseanbau, Tourismus und neuerdings Photovoltaikanlagen positiv entwickeln. Andalusien,  mit seinen reichen arabischen Erbe gehört zu den reizvollsten Reiseregionen Spaniens.

Hauptstadt der autonomen Region Andalusien ist Sevilla.

Die charakteristischste und lebendigste Stadt Andalusiens ist der Höhepunkt einer jeden Spanienreise.

Die Verwaltung

Folgende acht Provinzen bilden gemeinsam die autonome Region: Almería, Cádiz, Córdoba, Granada, Huelva, Málaga, Jaén und Sevilla. Die Hauptstadt ist Sevilla.

Das wichtigste offizielle Organ der autonomen Region, das gleichzeitig das Leben der Andalusier regelt, ist die Junta de Andalucía. Im Artikel 24 des Autonomiestatuts von 1981 wird sie definiert, als “die Einrichtung, in der sich die Regierung der autonomen Region politisch organisiert.

Die Junta de Andalucía setzt sich zusammen aus dem Parlament, dem Kabinett und dem Präsidenten der Junta”. Die Junta de Andalucía umfasst die Staatskanzlei (consejería de Presidencia) und die Ressorts für Tourismus und Sport, Wirtschaft und Finanzen, Regierung, Justiz und öffentliche Verwaltung, Arbeit und technologische Entwicklung, interinstitutionelle Beziehungen, Bauwesen und Transport, Landwirtschaft und Fischerei, Gesundheit, Erziehung und Wissenschaft, Kultur, Umwelt sowie Soziales.

Gastronomie und Essen

Diese beiden Meere liefern uns verschiedene Speisefischarten von einer Qualität, die man in anderen Gewässern nur schwer finden wird, so zum Beispiel der Rote Thunfisch, der in genau zu der Zeit, in der er während seiner jährlichen Migration vom Atlantik in das Mittelmeer schwimmt, so schmackhaft, so reich an Aromen, schlichtweg so gut ist, dass er die höchsten internationalen Qualitätsauszeichnungen erlangt.

Seezungen, Seebarsche, Weißbrasse, Schnapper, Seehechte, Meerbarben, Sardinen, Sardellen, Schollen, Hechtdorsche, Langschwanzkrebse (die aus Sanlúcar sind besonders lecker), Garnelen (unübertrefflich ist die weiße Garnele aus Huelva), Tellmuscheln, 'Conchas Finas', 'Bocas de la Isla', Cañaíllas (Schnecken), Ortiguillas (im Rest der Welt nahezu unbekannt), Kronenhummer aus Adra... all diese Köstlichkeiten kann man entweder in Olivenöl frittiert bestellen, wie beispielsweise den unübertrefflichen 'Pescaíto Frito', 'a la plancha' (auf der Grillplatte), 'a la sal' (mit Salz), 'al horno' (gebacken), oder einfach gekocht nach einfallsreichen Rezepten wie z.B. 'Urta a la Roteña', 'Atún Encebollado' oder 'Guisos de Melva'.

Informationen zur Region

Verwaltungssitz: Sevilla
Präsident: Manuel Chaves González (PSOE)
Fläche: 87.268km²
Einwohnerzahl: 8.039.399
Bevölker.-dichte: 92,1 Einw./km²
Autonom seit: 11.01.1982
Amtssprache: Spanisch

Geografie

Die autonome Region Andalusien liegt im Süden der Iberischen Halbinsel und ihre Küsten werden vom Mittelmeer und vom Atlantik umspült.

Im Norden grenzt sie an die Estremadura und Kastilien-La Mancha, im Osten an Murcia und das Mittelmeer, im Süden an das Mittelmeer und den Atlantik und im Westen an Portugal. Das Relief dieser autonomen Region ist höchst unterschiedlich. In einigen Gebieten ist es sehr bergig, während in anderen die Ebenen vorherrschen. Man unterscheidet drei große Landschaftsräume: Die Bergkette Sierra Morena im Norden; das betische oder Guadalquivir-Becken im Zentrum und die Betische Kordillere im Süden.

Die beiden wichtigsten Gebirgsgegenden sind die Cordillera Penibética und die Cordillera Subbética mit dem 2383 Meter hohen La Sagra-Massiv als höchstem Gipfel. Bemerkenswert unter den Gebirgsmassiven ist vor allem die Sierra Nevada, in der sich auch der Mulhacén befindet, der mit 3481 Metern der höchste Berg Iberischen Halbinsel ist. Der zweithöchste Berg ist der Veleta mit 3392 Metern.

Die andalusischen Flüsse, die ins Mittelmeer münden, sind recht kurz und nicht sehr wasserreich. Nennenswert wären hier der Almanzora, der Almería, der Adra, der Guadalfeo, der Guadalhore und der Guadiaro. Die Flüsse, die in den Atlantik münden, sind größer und wasserreicher. Der wichtigste ist der Guadalquivir sowie seine Zuflüsse Guadalimar, Guadiana Menor und Genil. Auch der Guadiana, der Odiel und der Tinto münden in den Atlantik.

Die Geschichte

Quelle: wikipedia

Unter den Römern wurde Andalusien als Hispania Baetica bezeichnet - nach dem Fluß Guadalquivir, der damals Baetis hieß. Unter den Römern war Andalusien eines der Zentren des Reiches mit vielen römischen Niederlassungen.

Mit dem Zerfall des Imperiums übernahmen die Westgoten im 5. Jahrhundert die Provinz und machten Toledo zu ihrer Hauptstadt. Ab dem 8. Jahrhundert regierten die aus Afrika kommenden Berber und Araber Andalusien.

Andalusien war die Region Spaniens die sich am längsten gegenüber der christlichen Rückeroberung halten konnte. So finden sich die bekanntesten arabischen Zeugnisse vor allem in Granada. 1492 eroberten die Katholische Könige das arabische Königreich .