Kanaren verweigern Eingemeindung zur Kosteneinsparung

Am Montag wurde bei einer Tagung auf Teneriffa über eine Eingliederung der Gemeinden beraten, die weniger als 20.000 Einwohner haben. Bereits im Vorfeld wurde heiß debattiert. Einige Politiker führten an, dass man den Bürgern die Verwaltungen der Gemeinden entreißen würde, was dafür sorgt, dass die Bürgernähe verlorengeht. Andere gehen sogar so weit zu behaupten, dass dies ein erster Schritt in die Privatisierung wäre.


Am Montag wollten die Bürgermeister der insgesamt 88 Gemeinden, sowie die 7 Präsidenten der Kanareninseln und die Sprecher des Parlamentes sich gemeinsam stark machen. Sie hoffen darauf, dass die Zentralregierung dem massiven Einspruch Gehör schenkt und von ihrem Plan, kleine Gemeinden einzugliedern, absehen wird.


Die Reform, die bereits auf den Tischen der Politiker liegt, und baldmöglichst beschlossen werden soll, hat weitere Einsparungen zur Folge. Die Ausgaben für die Verwaltung der Kanaren sind definitiv zu hoch, woraus sich die dringende Notwendigkeit von Reformen ergibt. Das dabei vielleicht auch mal Köpfe rollen, die nicht in den untersten Reihen angesiedelt sind, wäre endlich mal ein Fortschritt in die richtige Richtung.



05.09.12 06:33

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