HURRA Gran Canaria nimmt Kampf gegen die „Rempelweiber“ auf
"Rempelweiber", so werden hier landläufig die schwarzafrikanischen Frauen genannt, die meist in Gruppen auf ihre Opfer an den Strandpromenaden im Süden Gran Canarias lauern. Oft in farbenfroher, traditioneller afrikanischer Bekleidung, strecken sie ausgesuchten Touristen die Hand zur Begrüßung entgegen, als ob Sie gerade der millionste Besucher des Weges sind. Beeindruckt von dem exotischen Aussehen und mit typisch deutschen Tugenden ausgestattet, reagieren die meisten überrascht, neugierig und leider nicht abweisend – haben sie doch gelernt: „Wenn jemand freundlich auf mich zukommt, erwidere ich dies ebenfalls freundlich“.
Doch dann nehmen die Dinge ihren Lauf. Einmal die Hand des Opfers genommen, wird der Handschlag fest wie eine Schraubzwinge und sofort wird ein kleines Bändchen um das Handgelenk geknotet. Und wollen die so traktierten ihres Weges weiter gehen, wird auf Bezahlung von 5 Euro pro Bändchen gedrängt. Und ab dann ist jede Diskussion aussichtslos. Die so in die Mangel genommenen zücken ihren Geldbeutel – doch mit 5 Euro begnügen sich die organisierten Betrüger oft nicht. Erst vor einigen Tagen wurden zwei dieser „Rempelweiber“ bei einem Raubversuch auf der Strandpromenade festgenommen. Schnell in die Geldbörse gegriffen, sollte die Flucht angetreten werden. Doch in diesem Fall war die Polizei zufällig schneller.
Jetzt hat die deutsche Zeitung HURRA Gran Canaria den Kampf gegen die Rempelweiber und die Abzocke von Touristen aufgenommen. Mit einer beeindruckenden Bilderserie hat der Herausgeber Wigand Hensler Vertretern der Polizei und den Tourismusminister auf diese miese Masche der Betrüger aufmerksam gemacht – und bewiesen, dass die Polizei meist tatenlos zuschaut! Miguel Guerra Cazorla, Polizeichef der Policia Local, kennt das Problem: „Fast alle Frauen haben eine gültige Aufenthaltserlaubnis. Wenn sie da stehen, können wir sie nicht verjagen, dafür gibt es keine Handhabe. Wird ein Platzverweis ausgesprochen, stehen sie meist in 10 Minuten wieder an gleicher Stelle.“
Der Tourismusminister will dieses Problem nun anpacken und verspricht: „Wir werden die Handlungsbefugnisse der Polizei zügig erweitern. Hierfür sind einige Gesetzesänderungen erforderlich. Ich verspreche, dies ohne Verzögerung einzuleiten, damit solche Bilder der Vergangenheit angehören.“
Hurra Gran Canaria wird die Einhaltung dieses Versprechens gespannt beobachten. Und natürlich bleibt auch Comprendes weiter dran!
Die packende Story und eine große Bilderserie finden Sie in der neuen Ausgabe der HURRA Gran Canaria, die ab dem 22.08.2012 für 90 Cent im Zeitschriftenhandel in Gran Canarias Süden erhältlich ist.
Haben Sie ebenfalls schlechte Erfahrungen mit Straßenhändlern gemacht?
Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit. Zur Abgabe eines Kommentares brauchen Sie sich natürlich nicht zu registrieren!
21.08.12 18:15
Anzeige.................................................................................................................................................
Preisgünstige Reisen suchen und buchen – das neue Comprendes - Reisecenter
Sie suchen günstige Pauschalreisen auf das spanische Festland, auf die Balearen oder die kanarischen Inseln?
Dann sind Sie im neuen Reisecenter von Comprendes genau richtig. Finden Sie mit der neuen Suchmaschine die günstigsten Preise für die schönsten Wochen im Jahr. weiter »
Weitere Meldungen:
23.05.13 06:58
Koks an Touristen verkauft - 2 Männer verhaftet
Die Lokalpolizei von San Bartolomé de Tirajana hat zwei Männer verhaftet, die in einem Shopping-Center in Playa del Inglés in flagranti dabei erwischt wurden, wie sie Drogen an... weiter »
22.05.13 06:43
Polizei räumt besetztes Haus in Las Palmas
Die Nationalpolizei hat am gestrigen Dienstag ein besetztes Haus in der Calle Secretario Padilla in Las Palmas geräumt. Das mehrstöckige Gebäude wurde bereits seit November des... weiter »
22.05.13 06:38
Spanier verdienen 17% weniger als der EU-Durchschnitt
Das Bruttogehalt eines spanischen Arbeitnehmers ist 16,6% geringer, als der Durchschnittsverdienst in der EU. Zu dieser Erkenntnis kommt eine Studie des Zeitarbeitsunternehmens... weiter »
20.05.13 06:34
Auto stürzt in Schlucht - alle Insassen gerettet
Das ist wohl der Albtraum aller Autofahrer auf den Kanarischen Inseln: Ein Unfall, der den Absturz des Fahrzeugs in eine Schlucht zur Folge hat.
20.05.13 06:33
11 Flüchtlinge vor Mogán gerettet
Das Seenotrettungsschiff "Menkalinan" hat am vergangenen Samstagabend rund 7 Seemeilen vor Mogán ein Flüchtlingsboot mit 11 Menschen aus dem subsaharischen Raum aufgebracht.
20.05.13 06:31
Drogennetzwerk auf Lanzarote gesprengt
Der Guardia Civil ist wieder ein Schlag gegen die Drogenmafia auf den Kanarischen Inseln gelungen. 13 Mitglieder eines Drogennetzwerkes, die Kokain mithilfe sogenannter Bodypacker... weiter »
20.05.13 06:28
Bremsen versagt - LKW-Fahrer verhindert Frontalcrash
Ein 42-jähriger LKW-Fahrer hat am Freitagmittag geistesgegenwärtig einen schlimmen Unfall auf einer Straße in Los Lentiscos in der Gemeinde Santa Brigida verhindern können, indem... weiter »
20.05.13 06:27
Maler stürzt vom Baugerüst in den Tod
Ein 41-jähriger Maler ist in Tamaraceite auf Gran Canaria bei einem Sturz von einem rund 10 Meter hohen Baugerüst so schwer verletzt worden, dass er kurz darauf verstarb.
20.05.13 06:24
Flick-Konzern geht in die Insolvenz
Der Flick-Konzern, der sich aus 15 Unternehmen der Automobilindustrie zusammensetzt, hat in der vergangenen Woche einen Antrag auf Insolvenz und Gläubigerschutz gestellt. Ziel... weiter »
20.05.13 06:23
Erster Hundestrand Gran Canarias eröffnet
Die Stadt Las Palmas hat am vergangenen Freitag den ersten Hundestrand der Kanarischen Inseln an der Playa de Bocabarranas in Jinámar eröffnet.




