Brandstifter hat nur fadenscheinige Ausreden vor Gericht

Der Mann, dem vorgeworfen wird am 6. Januar 2011 Feuer in seinem Haus gelegt zu haben, während seine Familie darin schlief, wurde am gestrigen Mittwoch vor Gericht angehört. Die Staatsanwaltschaft fordert 7 Jahre für gefährliche Brandstiftung und weitere 1,5 Jahre für wiederholte Misshandlungen.


Der zweifache Vater sagte vor Gericht aus, dass er an besagtem Abend sehr viel Alkohol getrunken hätte, und dass er sich eigentlich nur selbst das Leben nehmen wollte. Selbstverständlich hätte er zu keiner Zeit daran gedacht, seine Familie in Gefahr zu bringen.


Die Familie hatte zwar bestätigt, dass der Mann bereits früher mit Selbstmord gedroht hätte, allerdings sei ihnen schon nach kurzer Zeit klar geworden, dass dies lediglich eine Drohung war, mit der er die Aufmerksamkeit der Familie auf sich ziehen wollte. Einen ernsthaften Selbstmordversuch hat es nie gegeben.



28.06.12 18:08

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