Spanische Großbank Santander gut gerüstet für Preiskampf
Dank des Südamerika-Geschäftes der größten spanischen Bank Santander kann das Kreditinstitut im heimischen Markt Verluste ausgleichen und mit attraktiven Preisen um Kunden werben.
MADRID/SPANIEN (30.07.2010): Dank des Südamerika-Geschäftes der größten spanischen Bank Santander kann das Kreditinstitut im heimischen Markt Verluste ausgleichen und mit attraktiven Preisen um Kunden werben. Die spanische Großbank Santander kann sich dank eines florierenden Geschäfts in Brasilien in der Heimat einen Preiskampf um neue Kunden leisten. Weil das Ergebnis der brasilianischen Tochter um 35 Prozent nach oben schnellte, fiel der Nettogewinn im ersten Halbjahr nur um 1,6 Prozent auf 4,44 Mrd. Euro. Lateinamerika trägt insgesamt rund 40 Prozent zum Gewinn von Santander bei. In Spanien nahm die größte Bank der Euro-Zone dagegen einen Einbruch um 14 Prozent hin. Hier zahlt sie bis zu vier Prozent Sparzinsen und lockt damit erfolgreich Kunden. Santander steigerte die Spareinlagen in der Heimat in den sechs Monaten um 43 Prozent.
Auch in Deutschland greift die Bank im Privatkundengeschäft an. Sie hat kürzlich die Filialen der schwedischen SEB gekauft, nachdem sie sich bis jetzt nur als Konsumfinanzierer profiliert hatte.
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