Mallorquiner in Mexiko vermisst
Die mexikanischen Behörden befürchten das Schlimmste: Bei der Überquerung eines reißenden Flusses sind sechs junge Spanier und der Kapitän mit ihrem Boot gekentert - nur drei konnten sich ans Ufer retten.
PALMA DE MALLORCA/SPANIEN (30.07.2010): Das tragische Unglück passierte gestern Nachmittag: Sechs junge Spanier, im Alter zwischen 24 und 26 Jahren, wollten sich einen der berühmtesten Wasserfälle des Landes ansehen und fuhren mit einem Boot auf den Fluss. In den letzten Tagen hatte es stark geregnet, der Fluss führte viel Wasser und es bildeten sich heftige Strömungen und Wirbel. Die mexikanischen Behörden hatten eindringlich vor einem Besuch der Wasserfälle gewarnt. Der Kapitän des Bootes schlug alle Warnungen in den Wind und fuhr mit den jungen Spaniern in Richtung der beliebten Touristenattraktion. Irgendwo auf der Strecke passierte es. Das Boot kenterte und die sieben Menschen an Bord stürzten in die Fluten. Nur drei von ihnen, der Kapitän und zwei der Passagiere schafften es ans rettende Ufer. Von den vier anderen, unter ihnen auch ein junger Mallorquiner aus Palma, fehlt jede Spur. Die Suche blieb bisher erfolglos, nur das Boot wurde inzwischen ans Ufer getrieben.
Die Hoffnung die jungen Leute noch lebend zu finden schwindet von Stunde zu Stunde.
Der Kapitän des Schiffes wurde inzwischen festgenommen.
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