Winter hat Spanien weiter im Griff
Die Lage in Spanien hat sich nach den verherrenden Schneestürmen von vorgestern zwar beruhigt, doch Temperaturen um den Gefrierpunkt und weitere Schneefälle lassen die Menschen den Winter einfach nicht vergessen.
MADRID/SPANIEN (12.03.2010): Die Lage in Spanien hat sich nach den verherrenden Schneestürmen von vorgestern zwar beruhigt, doch Temperaturen um den Gefrierpunkt und weitere Schneefälle lassen die Menschen den Winter einfach nicht vergessen.
Im Nordosten Spaniens sorgen die Auswirkungen des Schneesturms vom Montag zunehmend für Unmut. Mehrere zehntausend Menschen mussten in der Gegend um Gerona an der Costa Brava bereits die dritte Nacht hintereinander ohne Strom und Heizung auskommen. In der Ortschaft Ultramort starb eine Frau an den Folgen einer Kohlenmonoxid- Vergiftung. Wegen der Kälte hatte sie in einem schlecht belüfteten Raum einen alten Ofen angezündet, wie der Rundfunk berichtete. Der Schneesturm hatte in der Region mehr als 30 Strommasten umgeknickt.
Mallorca kehrte dagegen einen Tag nach den heftigen Schneefällen weitgehend zur Normalität zurück. Es schneite nur noch ein wenig im Tramuntana-Gebirge im Nordwesten der spanischen Ferieninsel. Fast alle Straßen dort wurden wieder freigegeben.
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