Katastrophale Zustände in Haftanstalt Salto del Negro auf Gran Canaria
Vollzugsbeamte und die Gewerkschaft schlägt Alarm. Die Zustände in der Haftanstalt Gran Canarias sind eine Katastrophe. Zum Teil ist das Gefängnis mit doppelt so vielen Gefangenen belegt, als wofür es geplant ist.
LAS PALMAS/SPANIEN (11.03.2010): Vollzugsbeamte und die Gewerkschaft schlägt Alarm. Die Zustände in der Haftanstalt Gran Canarias sind eine Katastrophe. Zum Teil ist das Gefängnis mit doppelt so vielen Gefangenen belegt, als wofür es geplant ist. Die Zustände sind sowohl für die Beamten als auch für die Inhaftierten unerträglich. Die Gewerkschaft der Vollzugsbeamten (ACAIP) weist auf die Sicherheitsrisiken hin. Auch personell hat das Gefängnis ein Defizit. Es gibt für die große Anzahl der Gefangenen viel zu wenige Vollzugsbeamte. In nur 8 Wochen gab es in der Vollzugsanstalt 5 Übergriffe von Strafgefangenen auf Vollzugsbeamte. Abhilfe ist erst mit der Eröffnung des neuen Gefängnisses im Süden von Gran Canaria in Sicht. Bis dahin wird sich in Salto Negro nichts ändern.
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