Terrororganisation ETA flirtet mit Drogen
Einst hatte die Terrororganisation „die Reinheit der baskischen Jugend“ auf ihre Fahnen geschrieben, was auf gut Hochdeutsch heissen sollte: Hände weg von Drogen.
SAN SEBASTIAN (09.02.2010): Einst hatte die Terrororganisation „die Reinheit der baskischen Jugend“ auf ihre Fahnen geschrieben, was auf gut Hochdeutsch heissen sollte: Hände weg von Drogen. Inzwischen wurden bei den jüngsten Verhaftungen von ETA-Aktivisten auch gewisse Mengen von Haschisch und Kokain gefunden. Den Ermittlern fielen nicht nur Waffen, , Sprengstoff, Pistolen, Informatikmaterial und Schalldämpfer in die Hände, sondern auch zwei Tüten verkaufsfertig verpackten Marihuanas, 39 weitere Rauschmittel, die offensichtlich zum Weiterverkauf bestimmt waren , vier Feinwaagen zum Abwiegen der Drogen sowie fast 2.000 Euro in bar.
Die Affinität zwischen ETA und den Drogen ist nicht neu. Schon in den frühen neunziger Jahren wurde festgestellt, dass ein Teil der Finanzierung der ETA durch Drogenhandel aufgebracht wurde. Mit der Zeit aber begannen die Terroristen den eigenen „Kamelen“, also Drogenzwischenhändlern, nicht mehr zu trauen und es kam deswegen sogar zu mehreren Morden. Im Jahre 2004 hatte die italienische Polizei in Mailand zwei ETA-Terroristen festgenommen, die Waffen im Austausch mit Kokain aus Kolumbien angekauft hatten.
Mit freundlicher Genehmigung von www.arena-info.com – ARENA - Der deutschen Tageszeitung für das Alt Empordà
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