Katalanische Menschenrechtlerinnen überfallen
In den frühen Morgenstunden des Sonntag wurden in Ramala im Palästinensergebiet zwei junge Menschenrechtsaktivistinnen festgenommen, deren Visum abgelaufen war. Die israelischen Beamten drangen mit Gewalt in die Wohnung der jungen Frauen ein.
MADRID/RAMALA (09.02.2010): In den frühen Morgenstunden des Sonntag wurden in Ramala im Palästinensergebiet zwei junge Menschenrechtsaktivistinnen festgenommen, deren Visum abgelaufen war. Die israelischen Beamten drangen mit Gewalt in die Wohnung der jungen Frauen ein. Eine davon war die aus Katalonien stammende Ariadna Jové Martí, die andere eine Australierin.
Die beiden gehören der Organisation für Internationale Solidarität an, die seit dem Jahr 2001 gegen die israelische Besatzung Palästinas arbeitet. Die Frauen traten sofort nach ihrer Überstellung in das Frauengefängnis von Ramala in einen Hungerstreik. Die Anwälte, die sie vertreten, machten geltend, der Einbruch der Israelis in ein Haus in Ramala sei illegal, da die Abkommen von Oslo es den israelischen Soldaten untersagten, auf Palästinensergebiet vorzudringen, sofern seine Sicherheit nicht akut gefährdet sei.
Mit freundlicher Genehmigung von www.arena-info.com – ARENA - Der deutschen Tageszeitung für das Alt Empordà
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