ETA plante Bombenfabrik
Die über 1.500 Kilo Sprengstoff, die die portugiesische Polizei in Zusammenarbeit mit spanischen Sicherheitskräften in einer Ortschaft weit nördlich von Lissabon entdeckte, sollten offenbar der Errichtung einer Bombenfabrik dienen.
MADRID (09.02.2010): Die über 1.500 Kilo Sprengstoff, die die portugiesische Polizei in Zusammenarbeit mit spanischen Sicherheitskräften in einer Ortschaft weit nördlich von Lissabon entdeckte, sollten offenbar der Errichtung einer Bombenfabrik dienen. Wie Innenminister Alberto Pérez Rubalcaba bekanntgab, hatte die ETA vor, im südspanischen Cadiz ein Attentat zu verüben. Nach Meinung des Ministers musste die Terrororganisation ihre Logistik nach Portugal verlegen, nachdem der Druck der französischen Behörden zu stark geworden war. Unterdessen empfing der baskische Präsident Patxi López in San Sebastian die Minister für Industrie und Innovation der EU-Mitgliedstaaten. Er empfahl das Baskenland als einen guten Standort für diese Felder, unabhängig von der „schwarzen Chronik, die dieses Gebiet umgibt“. Ein weiteres Lob galt der baskischen Küche. Das Arbeitsessen war von mehreren Spitzenköchen des Baskenlandes mit insgesamt 12 Michelin-Sternen zubereitet worden. Die internationale Konferenz fand unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen statt, die die Innenstadt von San Sebastian über Stunden lahm legten.
Mit freundlicher Genehmigung von www.arena-info.com – ARENA - Der deutschen Tageszeitung für das Alt Empordà
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