Rauchverbot in ganz Spanien kommt möglicherweise schon im Juli
Die Tage der Raucher sind gezählt. Nach inoffiziellen Angaben wird das totale Rauchverbot in Bars und Restaurants schon pünktlich zur Saison am 1. Juli traurige Realität.
MADRID (19.01.2010): Nach inoffiziellen Angaben wird das totale Rauchverbot in Bars und Restaurants schon pünktlich zur Saison am 1. Juli traurige Realität (der Verfasser dieses Beitrags ist Raucher). Ab dann heißt es auf den Tabak zu verzichten oder aber sich vor den Lokalen ein gemütliches Plätzchen zu suchen. Noch versucht der Hostelerieverband des Landes das drohende Gesetz zu kippen, doch wäre dies nur ein kurzer Aufschub, da laut einer EU-Verordnung ab 2012 sowieso in ganz Europa das Qualmen verboten werden soll. Oh weh...
Mit freundlicher Genehmigung von www.arena-info.com – ARENA - Der deutschen Tageszeitung für das Alt Empordà
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Kommentare
Hans Hillers | Montag, 08-02-10 08:41
Kai Rellmann:
Leider scheinen Sie sich aber nicht mit den von der Pharma-Lobby gesponserten Studien beschäftigt zu haben, sonst wüssten Sie wie da getrixt und gelogen wird. Wie war das? Die Pharma-Industrie hat kein Interesse an Rauchverboten und die Erde ist doch eine Scheibe?
Werner Schlechting:
Raucher als Süchtige darzustellen ist ein beliebter Trick von militanten Anti-Rauchern um weitergehende Eingriffe in die persönliche Lebensführung der Raucher zu rechtfertigen.
Kommentar:
Wir veröffentlichen Nachrichten ohne spezielle Wertungen einzelner Gruppen, Verbände oder Gruppen. Auch die Lobby verschiedener Verbände werden durch uns nicht unterstützt. Aus diesem Grund veröffentlichen wir auch solche Kommentare wie diesen. Die Redaktion
Danni Stufer | Dienstag, 19-01-10 14:29
Ich freu mich aufs Rauchverbot. Die Raucher können sich selber unter sich schädigen, aber die Nichtraucher müssen sie nicht belästigen und töten.
stefan maiser | Dienstag, 19-01-10 12:51
100.000 Bars droht ohne Rauchverbot die Schließung – 2 Millionen Arbeitsplätze sind ohne Rauchverbot bedroht
Die Fanatasiezahlen mit denen der Verband der Gastwirte spielt und bewusst Ängste schürt, sind absurd. Logisch, nur weil man drinnen nicht merh rauchen darf, wird niemand mehr, kein einziger, auch kein Nichtraucher jemals im Leben mehr in eine Bar, in eine Kneipen. Nie. Im Juli 2010 gibt es in Spanien keine Kneipe mehr. Logisch. Alle Leute bleiben zu Hause. Na klar.
Die Leute gehen wegen des trinkens und ihrer Freunde in die Bars, nicht des rauchens wegen. Wäre das so, warum gehen die Leute denn aktuell in Kneipen, rauchen können sie doch auch zuHause!
Es wird letztlich nicht eine einzige Kneipen schliessen. Das Gesetz wird genauso ein Erfolg werden wie in Italien. Es rauchen doch ohnehin nur 25% der Leute, wie wollen die allein den die Kneipen aufrecht erhalten wenn 75% draussen bleiben müssen?
Wieviel verdient ein Wirt an einem Gast weil der rauchen darf? 0,00 Euro.
Wieviele Gäste gehen in die Kneipe weil sie dort rauchen wollen und nichts weiter? 0,00 Gäste.
Wieviele Kneipen waren und sind vor dem RAuchverbot von der Pleite bedroht? 100.000.
Werner Schlechting | Dienstag, 19-01-10 12:12
Es ist unglaublich, wie sich eine handvoll Raucher ereifern, wenn man denen die geliebte Zigarette verbieten will. Die volkswirtschaftlichen Schäden durch das Rauchen sind wohl unstrittig. Nikotinsucht muss wirklich hart sein, wenn es doch dazu führt, das der gesunde Menschenverstand völlig ausgeschaltet wird. Ich höre schon jetzt wieder die Aufschreie der Raucher mit ihren immerwehrenden Schutzbehauptungen wie "ich rauche gern" und "freie Menschen sollen tun und lassen dürfen, was sie wollen". Leute, ihr seid krank! Eine Sucht ist eine Krankheit, die behandelt werden kann! Also, schämt euch nicht, es euch zuzugestehen und holt euch professionelle Hilfe.
stefan maiser | Dienstag, 19-01-10 12:01
Durch das fehlende Rauchverbot wurden den spanischen Wirten bereits Millionen Kosten aufgebürdet: Nichtraucher blieben weg, die Kosten für Umbauten, Energie und Lüftungsanlagen bestehen.
Wenn Spanien nun endlich ein bürokratiefreies Rauchverbot einführt das den Namen auch verdient, schliesst es sich damit an Italien, England, Norwegen etc. an und vergraust nicht mehr soviele Gäste.
Der handvoll militanten Raucher die "wegbleiben" wollen, stehen drei mal soviele Gäste gegenüber die dann öfter kommen, länger bleiben und mehr konsumieren.
Die Raucherlaubnis in Spanien ist derzeit ein Armutszeugnis für den Tourismus, und das grade in der derzeitigen Krise. Die Raucher die hier schreien sollen mal überlegen wie die Wirte vom Rauch in der Luft ihre Mieten zahlen sollen – dann doch lieber ein paar zahlende Nichtraucher die auch konsumieren, als zwei, drei Raucher die paffend und ohne Bestellung die Plätze besetzen.
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