Staatshilfen für Opel aus Spanien

MADRID/ SARAGOSSA: Spanien will sich an den staatlichen Hilfen für den Autohersteller Opel beteiligen. Die Madrider Zentralregierung und die Regierung der Region Aragón erklärten sich bereit, mit der deutschen Bundesregierung und den Verantwortlichen in den anderen Ländern mit Opel-Werken über eine Finanzierung der Hilfen zu verhandeln.

Wie der Industrieminister von Aragón, Arturo Aliaga, am Freitag mitteilte, haben die Regierungen in Madrid und Saragossa Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in einem Schreiben von ihrer Bereitschaft unterrichtet, die Verhandlungen aufzunehmen.

In Spanien hatten zuvor die Gewerkschaften eine grundsätzliche Einigung mit dem österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna über die Zukunft des spanischen Opel-Werks erzielt. Danach sollen 900 der bislang 7500 Arbeitsplätze des Werks in Figueruelas bei Saragossa abgebaut werden. Der Zulieferer hatte ursprünglich mehr als 1300 Jobs streichen wollen.



27.10.09 09:07

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