Kliniken befürchten massenhafte Abtreibung
Wenn das Gesetz zur totalen Liberalisierung der Abtreibung in Spanien durchkommt, werden sich die Krankenhäuser vor dem Ansturm kaum retten können. Dies befürchten jedenfalls viele Leiter von Hospitälern.
MADRID: Wenn das Gesetz zur totalen Liberalisierung der Abtreibung in Spanien durchkommt, werden sich die Krankenhäuser vor dem Ansturm kaum retten können. Dies befürchten jedenfalls viele Leiter von Hospitälern. Vor allem auch deshalb, weil die Schwangerschaftsunterbrechung, die dann schon Mädchen ab 16 Jahren ohne Rücksprache mit Eltern oder Betreuern erlaubt sein soll, noch dazu von der spanischen Sozialversicherung bezahlt wird. Gegen die Unentgeltlichkeit sprachen sich viele Gynäkologen aus. Es sei nicht gerecht, einen solchen Eingriff auch für jene Frauen gratis zu offerieren, die über genügend Mittel verfügten, ihn aus eigener Tasche zu bezahlen. Die Frauenärzte pochten auch auf ihr ethisch-moralisches Recht, den Schwangerschaftsabbruch einer gesunden Frau mit einem gesunden Kind im Leib zu verweigern: dieses Recht sei heilig.
Mit freundlicher Genehmigung von www.arena-info.com – ARENA - Der deutschen Tageszeitung für das Alt Empordá
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