Die Zeitung „ABC“ wirft Zapatero Unfähigkeit in der Krise vor
Die konservative Zeitung „ABC“ wirft Ministerpräsident Zapatero Unfähigkeit im Handeln in der Krise vor. Spanien ist das Schlusslicht in Bezug auf Wirtschaftsleistung und Arbeitslose in der EU.
MADRID: Die konservative Zeitung „ABC“ aus Madrid beschäftigte sich mit der aktuellen wirtschaftlichen Lage Spaniens und der Politik. Die Zeitung bescheinigt Zapatero Handlungsunfähigkeit in der gegenwärtigen Krise. Spanien produziere ein unendliches Heer an Arbeitslosen und die Regierung ist unfähig, die Situation zu ändern. Mittlerweile steigt die Zahl der Arbeitslosen auf 3,8 Millionen. Das ist ein Zuwachs von über 1 Million Arbeitslose in nur 12 Monaten. Die Regierung verspreche Besserung und übt sich in profilierenden Gesten, die aber an der wirtschaftlichen Situation des Landes nicht wesentliches ändert. In Punkto Arbeitslosigkeit ist Spanien sogar eines der Schlusslichter der EU und auf einem gleichen Level wie zum Beispiel Litauen, Lettland oder Bulgarien.
Spanien ist in der Krise den falschen Weg gegangen. Die typische Mentalität des Aussitzens hat sich für die Zapatero-Regierung als Bumerang entwickelt. Die Taktik, dass die Krise bis zur nächsten Parlamentswahl 2012 überwunden ist, wird nicht aufgehen. Eine Studie der EU bescheinigt Spanien auch über das Jahr 2010 hinaus, dass das Land die Krise nicht überwunden hat.
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