Die Partei „Die Linke“ versucht Einfluss auf unabhängige Berichterstattung zu nehmen
Aus dem Büro der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Linken im Bundestag, Monika Knoche, wurde versucht, auf die Berichterstattung von Comprendes Einfluss zu nehmen. Ein klarer Eingriff in die Pressefreiheit.
BERLIN: Aus dem Büro der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Linken im Bundestag, Monika Knoche, wurde versucht, auf die Berichterstattung über den Besuch von Hugo Chávez in Madrid Einfluss zu nehmen. Die Redaktion des Spanienmagazins „Comprendes“ bekam eine Email aus dem Büro von Frau Knoche, in der die Mitarbeiter der Redaktion als inkompetent beleidigt wurden, nur weil sie kritisch über den Besuch des venezolanischen Präsidenten in Madrid berichtet hatten. Das Magazin verwehrt sich gegen solle Eingriffe in die Pressefreiheit.
Für die postmodernen Kommunisten scheint der venezolanische Präsident so was wie ein Vorbild sein. Immer wieder werden Journalisten bei kritischer Berichterstattung über Hugo Chávez öffentlich angegriffen. Gern wird Chávez auch als Unschuldslamm und Opfer dargestellt. Doch wer versucht hat, eine demokratisch gewählte Regierung per Putsch zu stürzen und wer heute mit russischen Raketen prahlt, muss sich auch öffentliche Kritik gefallen lassen.
Die Email und den ausführlichen Bericht lesen Sie hier>>
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Kommentare
Bernd Peter | Donnerstag, 17-09-09 22:22
Ich finde es eine Frechheit, was sich diese Ex-SED-ler rausnehmen. Auch wenn die Partei jetzt bei uns im Westen präsent ist, macht es die politischen Ansichten nicht besser. Pressefreiheit ist eines der höchsten Güter unseres Landes. Das lassen wir uns auf keinen Fall nehmen. Schreiben Sie ruhig weiter über solche Sachen. Die Bevölkerung soll ruhig wissen was da so hinter den Kulissen abgeht. Und Hugo Chávez ist bestimmt kein rühmliches Beispiel für eine demokratische Partei in Deutschland. Allein wer den in Schutz nimmt verdient das Wort Demokratie nicht.
Luan Flores | Donnerstag, 17-09-09 19:23
Hola Community, habt ihr schon mal verglichen? Die peinlichen Auftritte von Chávez und von euren deutschen Napoleon Lafontain gleichen sich doch sehr! Wer sich daran stoert, wenn man Chávez als cholerisch bezeichnet, hat den Hank zur Realitaet verloren.
Frank Ebert | Donnerstag, 17-09-09 19:11
Wer weiß was die schon wieder unter den Tisch kehren wollen. Hauptsache die "Linke" führt in Deutschland nach der Wahl nicht Verhältnisse wie in Venezuela ein.
Norbert Ippner | Donnerstag, 17-09-09 18:37
Die spinnen doch, diese SED-Nachfolge-Freaks!
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