Provinz Girona: Wohnungsverkäufe um 34% zurückgegangen
PROVINZ GIRONA / KATALONIEN / SPANIEN: Die nächste Horrornachricht vom Immobilienmarkt: der Verkauf von Wohnungen, Appartements und Studios in der Provinz Girona ist im Juli im Vergleich zum identischen Monat des Vorjahres um sage und schreibe 34,27% gesackt. Insgesamt konnten in der Region nur 560 Verkäufe getätigt werden.
Auffallend ist, dass vor allem die Nachfrage nach neuen Objekten stark nachgelassen hat: hier betrug der Rückgang 44,2%. Die in der Regel etwas preiswerteren Wohnungen aus zweiter Hand fielen bei den Verkäufen „nur“ um 23%.
Wenn man etwas Positives aus diesen Zahlen ziehen will, dann ist es, das die Provinz Girona im Vergleich zu den Zahlen aus ganz Katalonien die geringsten Einbussen hatte: landesweit betrug der Rückgang 37,74%.
Die Gründe für den zurückhaltenden Kauf sind zum einen die Vergabepolitik von Krediten der Banken und Sparkassen, die vor Gewährung einer Hypothek strengste Vorgaben zur Bedingung stellen und zum anderen, weil viele weiterhin auf einen weiteren Preisverfall setzen und mit dem Erwerb von Wohneigentum einfach warten. Und die Chancen auf Schnäppchen wachsen, da es immer mehr Notverkäufe gibt und zudem nach Expertenmeinung die Preise immer noch viel zu hoch angesetzt sind.
14.09.11 23:25
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